Baustein des Familienzentrums

3. Ehrenamt / Mehrgenerationenbegegnungen

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Bürgerinnen und Bürger des Emslandes,

Kinder sind nicht nur das größte Glück der Eltern, sie sind auch das Glück der Gesellschaft. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass wir gemeinsam einen Beitrag zur Betreuung und damit zur gesunden Entwicklung der Kinder leisten. Ein entscheidender Baustein zur Erfüllung dieser Aufgabe sind im Emsland die Familienzentren. Täglich treffen sich dort drei Generationen, um gemeinsam zu spielen, zu essen, zu lernen und Zeit miteinander zu verbringen. Davon profitieren viele:

Die Kinder, weil sie kontinuierlich betreut werden, und im Kontakt zu einer älteren Generation neue Dinge erfahren können.

Die Eltern, da sie ihren beruflichen wie auch sonstigen Verpflichtungen nachgehen können.

Die Leihomas und Leihopas, da sie eine wichtige gesellschaftliche Rolle wahrnehmen und Anerkennung erfahren. Dabei treffen sie sich mit anderen Seniorinnen und Senioren regelmäßig zu einem Termin, der nicht nur ihnen selbst, sondern ganz besonders auch den Kindern Freude macht.

Die hauptamtlichen Erzieherinnen, denn sie werden entlastet und können so mehr Zeit mit den Kindern verbringen.

Und nicht zuletzt profitiert das Emsland – denn Kinder sind unsere Zukunft.

Ihr Reinhard Winter, Landrat


Welche Aufgaben kann ich als Leihoma oder Leihopa übernehmen?·

- Vor- und Nachbereitung der Mittagsmahlzeit
- Betreuung der Kinder während Dienstbesprechungen der Erzieherinnen
- Geschichten erzählen
- Singen
- Gemeinsam mit den Kindern backen
- Gebete sprechen
- „Plattdeutschunterricht“
- Notfälle (spontane Einsätze)
- Mithilfe bei der Organisation von besonderen Aktionen (Ausflüge, Feste, Gottesdienste) sowie
- weitere ehrenamtliche Helfer begeistern

Beispiele bereits bestehender Projekte

- Der Kindergarten St. Marien besucht regelmäßig die Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Anna und des Seniorenhauses St. Stephanus und organisiert kreative Ausstellungen im Haus St. Stephanus.
- Der Kindergarten St. Ansgar lädt jede Woche Leseomas zum Vorlesen in die Einrichtung ein.
- Der Kindergarten St. Hermann-Josef gestaltet zwei Mal im Jahr den Seniorennachmittag der örtlichen Seniorengruppe mit.
- Der Kindergarten St. Franziskus bietet, wie auch die anderen Einrichtungen, Großeltern-Kind-Nachmittage und Familienfeste mit Großeltern, Eltern und Kindern an.

Kommen Sie nicht allein!

Fragen Sie doch einfach eine Freundin, ob sie Sie begleitet. Männer können zum Beispiel auch im Fahrdienst oder in der technischen Instandhaltung des Zentrums eine interessante und sinnvolle Aufgabe finden. Und gemeinsam macht das Engagement zum Wohle unserer Kinder noch viel mehr Spaß!

In 3 Schritten zur Leihoma oder zum Leihopa!

Schritt 1
Rufen Sie Sandra Robbe vom Familienzentrum Twist an oder besuchen Sie uns einfach vor Ort!

Schritt 2
Äußern Sie Ihre Wünsche. Sagen Sie, wie viel Zeit Sie einbringen möchten. Organisieren Sie sich mit den anderen ehrenamtlichen Helfern.

Schritt 3
Starten Sie in einen neuen Abschnitt Ihres Lebens, mit einer neuen Aufgabe, neuen Freunden, dem Lachen der Kinder und dem Gefühl, etwas wirklich Wichtiges zu tun. Sie sind jetzt Leihoma bzw. Leihopa!


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